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            <title>Delegiertenversammlung | 53. BMV | zusammen wachsen (wir): Alles</title>
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                <title>Delegiertenversammlung | 53. BMV | zusammen wachsen (wir): Alles</title>
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                        <title>A7: Gegen Gazaoffensive und Kriegsverbrechen!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102188</link>
                        <author>Citou Müller (GRAS Bochum)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün Bundesdelegiertenversammlung möge beschließen:<br><br>
&quot;Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt die Kriegsverbrechen<br>
von Israel und den möglichen Völkermordsbestand von Israel an den<br>
Palästinenser*innen als solche.<br><br>
Ungeachtet der Rechte des Staates Israels beobachten wir, dass Israel<br>
sich nicht im Einklang mit dem Völkerrecht verhält. Palästinenser*innen<br>
werden aus ihrer Heimat vertrieben, der Zugang zu Hilfsgütern wird der<br>
Bevölkerung verwehrt, und grundlegende Infrastruktur wurde und wird<br>
weiterhin zerstört.<br><br><br><br><br><br>
Wir als Campusgrün sind Teil einer starken Zivilgesellschaft welche sich eindeutig für Frieden einsetzt und sagen unmissverständlich &quot;Nein&quot; zu Krieg, Terror,<br>
Annexion und Vertreibung. Stattdessen sagen wir &quot;Ja&quot; zu Solidarität mit<br>
den Palästinenser*innen, und den Israelis, die sich für Menschenrechte<br>
und Rechtsstaatlichkeit einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir stellen uns entschlossen gegen alle Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Daher solidarisieren wir uns klar mit allen Betroffenen, die infolge dieses Konfliktes verstärkt Gewalt erfahren. </strong><br><br><strong>Wir als CampusGrün fordern:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. einen sofortigen Waffenstillstand,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. einen Waffenlieferungsstopp an Staaten und Organisationen, die Kriegsverbrechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>begehen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. den ungehinderten Zugang zu humanitäre Hilfslieferungen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. eine palästinensische Souveränität und das volle Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. die sofortige Anerkennung von Palästina als Staat.&quot;</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;Wir engagieren uns für Projekte im Bereich internationaler gemeinsamer<br>
Praxis, der Friedens- und Anti-Kriegsarbeit, der<br>
(Post)Kolonialismuskritik und der globalen Solidarität mit<br>
unterdrückten, verfolgten und ausgebeuteten Menschen.&quot;<br><br>
So steht es in unserem Grundsatzprogramm, und das Ziel dieses Antrags<br>
ist es, einen gemeinsamen Nenner für die Situation Palästinas zu finden.<br>
Das Thema führt generell zu Unsicherheiten darüber, was gesagt werden<br>
kann, soll, und was zu Spaltungen führt. Trotzdem dürfen wir uns<br>
schwierigen Fragen nicht verweigern, sondern müssen uns stets zum Erhalt<br>
von Menschenrecht bekennen. Dieser Antrag bezieht sich rein auf jene<br>
Sachlage, die vom internationalen Gerichtshof anerkannt wurde. Auch die<br>
genannten Forderungen orientieren sich an den Empfehlungen des<br>
internationalen Gerichtshofs. Dieser Antrag soll also eine gemeinsame<br>
Basis bieten, auf derer man sich politisch einbringen kann ohne<br>
befürchten zu müssen, etwas falsches zu sagen.<br><br>
Eine weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 19:26:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Gegen Gazaoffensive und Kriegsverbrechen!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/gegen-gazaoffensive-und-kriegsverbrechen-42279</link>
                        <author>Vorname Nachname</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/gegen-gazaoffensive-und-kriegsverbrechen-42279</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün Bundesdelegiertenversammlung möge beschließen:<br><br>
&quot;Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt die Kriegsverbrechen<br>
von Israel und den möglichen Völkermordsbestand von Israel an den<br>
Palästinenser*innen als solche.<br><br>
Ungeachtet der Rechte des Staates Israels beobachten wir, dass Israel<br>
sich nicht im Einklang mit dem Völkerrecht verhält. Palästinenser*innen<br>
werden aus ihrer Heimat vertrieben, der Zugang zu Hilfsgütern wird der<br>
Bevölkerung verwehrt, und grundlegende Infrastruktur wurde und wird<br>
weiterhin zerstört.<br><br><br><br><br><br>
Wir als Campusgrün sind Teil einer starken Zivilgesellschaft welche sich eindeutig für Frieden einsetzt und sagen unmissverständlich &quot;Nein&quot; zu Krieg, Terror,<br>
Annexion und Vertreibung. Wir solidarisieren uns mit allen Leidtragenden in Palästina und Israel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir stellen uns entschlossen gegen alle Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Daher solidarisieren wir uns klar mit allen Betroffenen, die infolge dieses Konfliktes verstärkt Gewalt erfahren. </strong><br><br><strong>Wir als CampusGrün fordern:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. einen sofortigen Waffenstillstand,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. einen Waffenlieferungsstopp an Staaten und Organisationen, die Kriegsverbrechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>begehen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. den ungehinderten Zugang zu humanitäre Hilfslieferungen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. eine palästinensische Souveränität und das volle Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. die sofortige Anerkennung von Palästina als Staat.&quot;</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 19:19:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Gegen Gazaoffensive und Kriegsverbrechen!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102183</link>
                        <author>Delegiertenversammlung (dort beschlossen am: 09.05.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102183</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün Bundesdelegiertenversammlung möge beschließen:<br><br>
&quot;Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt die Kriegsverbrechen<br>
von Israel und den möglichen Völkermordsbestand von Israel an den<br>
Palästinenser*innen als solche.<br><br>
Ungeachtet der Rechte des Staates Israels beobachten wir, dass Israel<br>
sich nicht im Einklang mit dem Völkerrecht verhält. Palästinenser*innen<br>
werden aus ihrer Heimat vertrieben, der Zugang zu Hilfsgütern wird der<br>
Bevölkerung verwehrt, und grundlegende Infrastruktur wurde und wird<br>
weiterhin zerstört.<br><br><br><br><br><br>
Wir als Campusgrün sind Teil einer starken Zivilgesellschaft welche sich eindeutig für Frieden einsetzt und sagen unmissverständlich &quot;Nein&quot; zu Krieg, Terror,<br>
Annexion und Vertreibung. Wir solidarisieren uns mit allen Leidtragenden in Palästina und Israel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir stellen uns entschlossen gegen alle Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Daher solidarisieren wir uns klar mit allen Betroffenen, die infolge dieses Konfliktes verstärkt Gewalt erfahren. </strong><br><br><strong>Wir als CampusGrün fordern:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. einen sofortigen Waffenstillstand,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. einen Waffenlieferungsstopp an Staaten und Organisationen, die Kriegsverbrechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>begehen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. den ungehinderten Zugang zu humanitäre Hilfslieferungen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. eine palästinensische Souveränität und das volle Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. die sofortige Anerkennung von Palästina als Staat.&quot;</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 19:15:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Gegen neoliberale Regelstudienzeiten. Für mehr Individualität im Studium!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/Gegen-neoliberale-Regelstudienzeiten-Fur-mehr-Individualitat-im-Studi-38674</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/Gegen-neoliberale-Regelstudienzeiten-Fur-mehr-Individualitat-im-Studi-38674</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenversammlung von Campusgrün möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Ursprünglich als studierendenfreundlicher Rechtsanspruch konzipiert, um nicht während des Studiums die Streichung des Studiengangs befürchten zu müssen, dient die Regelstudienzeit heute zunehmend als Instrument politischer Steuerung und neoliberaler Optimierung. Die normative Umdeutung hin zu einem Maßstab für ‚richtiges‘ oder ‚falsches‘ Studieren führt zu finanziellen und psychischen Belastungen sowie gesellschaftlicher Stigmatisierung. Dies gilt es zu kritisieren. Wer länger studiert, gilt als „zu langsam“, was insbesondere durch das BAföG-System sanktioniert wird. Die Lebensrealität vieler Studierender findet dabei kaum Berücksichtigung. Idealisierte Bedingungen fürs Studium scheitern tagtäglich an überfüllten Lehrveranstaltungen, Lohnarbeit zur Finanzierung des Lebensunterhalts, psychischen Belastungen, gesundheitlichen Einschränkungen oder Care-Arbeit. Dennoch wird die Regelstudienzeit als Maßstab gesetzt, obwohl nur etwa jede dritte Person ihr Bachelorstudium innerhalb dieser Zeit abschließt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht eine nachhaltige strukturelle Neuausrichtung der Studienzeitregelungen und einen klaren Bruch mit der Funktion der Regelstudienzeit als Druckmittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als CampusGrün fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die Abschaffung der Regelstudienzeit als restriktives Kontrollinstrument sowie die Rückkehr zu einem ausschließlichen studierendenorientierten Rechtsanspruch.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Eine Entkopplung des BAföG-Anspruchs vom Kriterium der Regelstudienzeit und eine Kopplung an flexiblere individuelle Regelungen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Eine umfassende Reform der Studiengangsgestaltung, die mehr Flexibilität sicherstellt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Die Entwicklung eines bundesweit einheitlichen Modells einer `flexiblen Studienzeit ́, das individuelle Lebensrealitäten berücksichtigt, Planungssicherheit gibt und Studierende nachhaltig entlastet.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Mehr Räume für kritisches Denken, gesellschaftliches Engagement, persönliche Selbstentfaltung und wissenschaftliche Neugier im Studium, um junge Erwachsene nicht bloß schnellstmöglich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt, diese Positionen aktiv in die politische Arbeit von CampusGrün einzubringen. Insbesondere soll er:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sich öffentlich klar gegen die derzeitige Ausgestaltung der Regelstudienzeit positionieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sich auf Bundesebene für die Entkopplung des BAföG-Anspruches einsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umfassende Reformen der Studienzeitregelungen gegenüber politischen Akteur*innen einfordern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstärkt auf Belastungen, Stigmatisierungen und soziale Ungleichheiten hinweisen, die durch die aktuellen Regelungen entstehen”</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelstudienzeit erfüllt längst nicht mehr ihren ursprünglichen Zweck. Was einst als Garant für verlässliche Planung und transparente Studienstrukturen gedacht war, wurde normativ umgedeutet und politisch instrumentalisiert. Sie ist zu einem Maßstab geworden, der die Lebensrealitäten vieler Studierender ignoriert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade in einem Hochschulsystem, das zunehmend durch neoliberale Mantren wie Effizienzsteigerung, Optimierung oder Wettbewerb geprägt ist, fungiert die Regelstudienzeit als Hebel zur schnellstmöglichen Verwertung auf dem Arbeitsmarkt. Statt Räume für kritisches Denken, gesellschaftliches Engagement, persönliche Entwicklung und wissenschaftliche Neugier zu ermöglichen, werden Studierende in ein System gezwungen, das zu Stress, finanzieller Not, psychischer Belastung und Stigmatisierung führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dies betrifft besonders diejenigen, die ohnehin strukturell benachteiligt sind. Studierende aus nicht- akademischen Haushalten, Studierende mit Care-Verpflichtungen, Studierende mit Behinderungen, Studierende, die psychische oder andere gesundheitliche Probleme bewältigen, oder Studierende, die neben ihrem Studium arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Sie alle werden durch eine starre, idealisierte Studienzeitdefinition benachteiligt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine nachhaltige Neuausrichtung ist dringend notwendig. Ein progressives, gerechtes und zukunftsfähiges Hochschulsystem darf die Vielfalt von Lebenswegen nicht als Ausnahme, sondern als Normalität begreifen. CampusGrün muss sich klar positionieren, um einen hochschulpolitischen Wandel maßgeblich mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Dieser Antrag wurde bereits auf der 51. BMV gestellt und wurde vertagt)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 19:01:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Studentischer Wohnraum? Jetzt! </title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/Studentischer-Wohnraum-Jetzt-63528</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/Studentischer-Wohnraum-Jetzt-63528</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenversammlung von Campusgrün möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Eine wichtige Säule der materiellen Absicherung ist die Schaffung von bezahlbarem und adäquatem Wohnraum. Der private Wohnungsmarkt ist von hohen Preisen und langen Wartezeiten gekennzeichnet und viele Studierende haben daher gerade am Anfang ihres Studiums Probleme damit, günstigen und geeigneten Wohnraum zu finden. Die Folge kann sein, dass Studierende unter prekären Bedingungen wohnen oder mit hohem Aufwand pendeln müssen. Im schlimmsten Fall müssen Studierende ihr Studium abbrechen. Wir setzen uns daher dafür ein, dass es zukünftig studentischen Wohnraum in ausreichender Menge und Qualität gibt. Die konsequente Nutzung von leerstehenden Flächen, gegebenenfalls durch Enteignung und Vergesellschaftung, ist ein probates Mittel, um Spekulantentum ein Ende zu setzen und damit der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Die bestehende Mietpreisbremse muss durch einen Mietendeckel ersetzt werden, sodass Mieter*innen Sicherheit haben, nicht im Zuge von Mieterhöhungen aus finanzieller Not heraus ihre Wohnung verlassen zu müssen. Da Studierende häufig auch sehr kurzfristig auf Wohnraum angewiesen sind, muss außerdem das Angebot an Notversorgung und temporärem Wohnraum aufgestockt werden. Um alle Potenziale ausschöpfen zu können, muss Studierenden ein niedrigschwelliges Wohnraum-Beratungsangebot zur Verfügung stehen, welches auch mietrechtliche Fragestellungen in den Blick nimmt. Für uns ist klar: Der Markt hat beim Wohnraum versagt. Es braucht starke staatliche Eingriffe und Vergesellschaftungen. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit Hausbesetzungen, die auf die Missstände des Wohnungsmarktes aufmerksam machen. Wohnen ist ein Menschenrecht und darf kein Luxus sein.<br><br>
Wir als Campusgrün fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung bezahlbaren Wohnraums,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Ausbau von Wohnraum und Wohnheimen für Studierende,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Nutzen staatlicher Mittel, um leerstehende Flächen zu nutzen und dem Spekulantentum ein Ende zu bieten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Ersetzung der Mietpreisbreme durch einen Mietpreisdeckel,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung und den Ausbau von Beratungsangeboten zu mietrechtlichen Fragestellungen.”</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade die Wohnungsnot unter Studierenden spitzt sich zu. Verfügbarkeit und Preis einer potenziellen Wohnung dürfen nicht über die Wahl der Studienstadt entscheiden. Dies gilt es zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Der Antrag wurde bereits auf der 51. BMV gestellt und wiederholt vertagt)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 19:01:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Keine Militarisierung unserer Unis - Zivilklauseln stärken!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/keine-militarisierung-unserer-unis-zivilklauseln-starken-28486</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/keine-militarisierung-unserer-unis-zivilklauseln-starken-28486</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Campusgrün BDV möge beschließen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>“Wir als Campusgrün - Grüne Hochschulgruppen e. V. stehen klar für friedliche und zivile Hochschulen ein. Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen sollen ausschließlich auf diese Zwecke ausgerichtet sein. Wir lehnen grundsätzlich militärische Forschung an Hochschulen ab. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Vor dem Hintergrund weltweiter geopolitischer Entwicklungen sehen wir einen Sinn in Forschung, die sich mit der Frage beschäftigt, wie wir unsere demokratische Gesellschaft schützen können. Dabei bleiben wir stets kritisch, da auch friedliche Schutzmaßnahmen indirekt zu einer militarisierten Gesellschaft beitragen, welche wiederum Auswirkungen auf Konfliktpotenziale haben.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wissenschaft an deutschen Hochschulen muss eine explizite Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben übernehmen. Daher rufen wir alle Hochschulen in Deutschland auf, sich eine Zivilklausel zu geben beziehungsweise bereits existierende Klauseln zu stärken.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein verantwortungsvoller Umgang mit “dual use” Forschung ist unabdingbar. Hierfür braucht es die Einsetzung von Ethik-Kommissionen, die sich dieser Thematik annehmen und sich mit betroffenen Forschungsvorhaben an den Hochschulen auseinandersetzen. Eine generelle verstärkte Verzahnung zwischen militärischer und ziviler Forschung lehnen wir ab.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die ausgerufene Zeitenwende, die Reform der Schuldenbremse und die neuen Haushaltspläne zeigen eine deutliche Verschiebung staatlicher Mittel hin zu militärischen Zwecken. Dies trifft zeitgleich auf Einsparungen der Länder bei der Hochschulfinanzierung. Damit Hochschulen nicht auf Drittmittel aus der Rüstungsindustrie oder auf öffentliche Fördergelder angewiesen sind, die an militärische Forschung geknüpft sind, braucht es neben einer starken Zivilklausel auch eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen statt eines Kahlschlags durch die gegenwärtigen Sparmaßnahmen. Die Bereitstellung von staatlichen Fördermitteln für militärische Forschung kritisieren wir vor diesem Hintergrund.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundeswehr sowie Unternehmen aus der Rüstungs-, Kriegs- und Verteidigungsindustrie </strong><strong>dürfen keine Werbung an Hochschulen machen. In studentischen Räumen erachten wir eine kritische Auseinandersetzung in Form von moderierten Diskussionsformaten als förderlich für die ausgewogene Meinungsbildung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>In allen hochschulinternen Gremien, die über diese Thematiken beraten und entscheiden, müssen Studierende aktiv eingebunden werden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir sehen Hochschulen als demokratische Institutionen an. Als solche kommt dem deutschen Wissenschaftssystem eine besondere Verantwortung für Frieden und internationale Zusammenarbeit zu. Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist der Militarisierung darf nicht in unser Hochschulsystem einkehren. Als Bundesvertretung grüner Hochschulgruppen machen wir uns dies zur Aufgabe. Der Bundesvorstand von Campusgrün - Grüne Hochschulgruppen e. V. wird daher beauftragt sich aktiv für diese Forderungen einzusetzen und unsere Positionierung in der Öffentlichkeit (Social Media Beiträge und Pressemitteilungen) sowie im Austausch mit allen Politiker*innen, offiziellen Amtsträger*innen sowie insbesondere gegenüber der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu vertreten und aktiv einzubringen. Der öffentliche Diskurs darf nicht ohne studentische Stimmen geführt werden.”</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Geld für Aufrüstung, die `freiwillige` Wehrpflicht, erhöhte Präsenz der Bundeswehr. Der in unserer Gesellschaft aufstrebende Zeitgeist des Militarismus macht auch vor der Hochschullandschaft keinen Stopp. In einer Zeit, in der Gelder gekürzt und an allen Ecken und Enden das Gespenst der Konsolidierung Hochschulen zu Einsparungen zwingt, sitzt das Geld in der Rüstungsindustrie lockerer denn je. Bestehende Zivilklauseln geraten vermehrt unter Beschuss, Forschungsvorhaben für die Bundeswehr und die Rüstungsindustrie werden verlockender. Dieser Antrag versucht eine erste inhaltliche Auseinandersetzung und Positionierung zu diesem Thema: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Universitäre Forschung und Lehre sollten ausschließlich auf zivile und friedliche Zwecke ausgerichtet sein. Als demokratische Institutionen, die unsere Gesellschaft maßgeblich mitprägen, fallen Hochschulen eine besondere Verantwortung für internationale Zusammenarbeit und eine friedliche Welt zu. Jegliche militärische Forschung kann dieser Verantwortung nie gerecht werden. Zivilklauseln sind also unabdingbar. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Viele per se nicht auf Krieg ausgerichtete Forschung (z.B. im Bereich der KI, Robotik oder Quantencomputing) können auch für militärische Zwecke verwendet. Um den Innovations-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland nicht ausbremsen, braucht es in Bezug auf Dual Use Forschung einen differenzierteren Blick. Einen verantwortungsvollen Umgang und strenge Kontrolle jener Forschungsvorhaben und -ergebnisse muss also gegeben sein. Eine generelle stärkere Verzahnung zwischen ziviler und militärischer Forschung, wie vom BMFTR gewünscht, gilt es aber abzulehnen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Um den verstärkten finanziellen Anreizen aus privatwirtschaftlichen und staatlich bereitstehenden Fördermitteln für militärische Forschung widerstehen zu können, braucht es eine Ausfinanzierung der Hochschulen. Der Kahlschlag in der Hochschullandschaft muss gestoppt werden. Die Drittmittelabhängigkeit stellt eine große Gefahr für Zivilklauseln dar. Staatliche Fördergelder, die Forschung und Innovation politisch hin zu mehr militärischer Forschung steuern sollen, wiedersprechen den bisher argumentierten Standpunkten und müssen kritisiert werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist der Militarisierung darf nicht in unser Hochschulsystem einkehren. Um dies gewährleisten zu können, ist es unvereinbar, universitäre Räume und Präsenz an Militär sowie Unternehmen aus der Rüstungs-, Kriegs- und Verteidigungsindustrie zu geben. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Diskussion, welche Rolle Hochschulen in der durch den Russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eingeläuteten &quot;Zeitenwende&quot; einnehmen sollen, nimmt Fahrt auf. Als politischer Bundesverband grüner Hochschulgruppen müssen wir eine Positionierung zu dieser wissenschaftspolitischen Fragestellung finden. Der Diskurs darf nicht ohne uns geführt werden. </strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 18:59:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu A7: Gegen Gazaoffensive und Kriegsverbrechen!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102166/amendment/105987</link>
                        <author>Daniel Cruismann (KV Münster)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102166/amendment/105987</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57459_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1134 bis 1138:</h4><div><p>den Palästinenser*innen, und den Israelis, die sich für Menschenrechte<br>und Rechtsstaatlichkeit einsetzen.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Wir fordern einen Waffenstillstand<br>und einen Waffenlieferungsstopp an Staaten, die Kriegsverbrechen<br>begehen, sowie den ungehinderten Zugang zu humanitärer<br>Hilfslieferungen."</del></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Wir stellen uns entschlossen gegen alle Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Daher solidarisieren wir uns klar mit allen Betroffenen, die infolge dieses Konfliktes verstärkt Gewalt erfahren. </strong><br><br><strong>Wir als CampusGrün fordern:</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>1. einen sofortigen Waffenstillstand,</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>2. einen Waffenlieferungsstopp an Staaten und Organisationen, die Kriegsverbrechen</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>begehen,</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>3. den ungehinderten Zugang zu humanitäre Hilfslieferungen,</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>4. eine palästinensische Souveränität und das volle Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes,</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>5. die sofortige Anerkennung von Palästina als Staat.&quot;</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">&quot;</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 18:44:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/rassismus-und-polizeigewalt-benennen-bekampfen-und-mit-opfern-solidar-54247</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/rassismus-und-polizeigewalt-benennen-bekampfen-und-mit-opfern-solidar-54247</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün BDV möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Sein Tod reiht sich ein in eine Liste von durch die deutsche Polizei hervorgerufenen Todesfällen, etwa der Oury Jallohs. Insbesondere schwarze und andere sichtlich ethnisch nicht-deutsche Personen erleben Polizeigewalt und -willkür auf hohen Graden. Wir stellen uns klar gegen das rassistische Profiling auf Basis von Hautfarbe oder Migrationshintergrund.<br><br>
Auch an Hochschulen erleben Personen, deren ethnisch-religiöse Abstammung nicht christlich-deutsch ist, täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend ethnisch deutsche Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dabei sollten wir nicht nur uns und unsere Strukturen kritisch hinterfragen, sondern auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern, dies ebenfalls zu tun. Wir müssen Personen mit rassistisch verankerter Diskriminierungserfahrung und ihren Gruppen zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell ansehen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich insbesondere an nicht rassistisch marginalisierte Studierende richten. Konkret schlagen wir Awareness- und Empowerment-Kurse zum Themenbereich Rassismus vor. Dazu gehören könnten Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” Rassismus in der post-migrantischen Gesellschaft, anti-muslimischen Rassismus, Antisemitismus und “Allyship”, welche gleichzeitig Verständnis für Diskriminierungsverhältnisse, wie auch das Bewusstsein von Chritical Whiteness und Allyship fördern. Diese Workshops sollen im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen verankert werden. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle über das momentan gesetzliche Minimum hinaus, ebenso wie antirassistische Schulungsangebote für Lehrende und Verwaltungsangestellte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Eine gerechte Aufklärung rassistischer Vorfälle wird meistens durch Betroffene, Angehörige und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend für die fehlede intrinsische Motivation dieser Stellen. Polizeigewalt, Rassismus und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden: wir stellen uns an die Seite der Forderungen der Betroffenen, Angehörigen und Aktivist*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst dazu, die eigene Organisation durch regelmäßige interne Workshops antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu &quot;Critical Whiteness&quot; und Rassismuskritik, die aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen zu fördern, und die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen einfließen zu lassen. Wir fordern Räume, in denen rassistisch marginalisierte Personen ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungs- oder Sensibilisierungsarbeit für nicht rassistisch diskriminierte Mitglieder leisten zu müssen.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade als überwiegend weiße Gruppe dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen und müssen rassistische Strukturen klar bennen und sie eben auch auf die Tagesordnung setzt. Gerade jetzt ist es von unabdingbarer Wichtigkeit laut für Gerechtigkeit zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Antrag wurde bereits auf der 51. BMV gestellt und wiederholt vertagt)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 18:06:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102177</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102177</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün BDV möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Sein Tod reiht sich ein in eine Liste von durch die deutsche Polizei hervorgerufenen Todesfällen, etwa der Oury Jallohs. Insbesondere schwarze und andere sichtlich ethnisch nicht-deutsche Personen erleben Polizeigewalt und -willkür auf hohen Graden. Wir stellen uns klar gegen das rassistische Profiling auf Basis von Hautfarbe oder Migrationshintergrund.<br><br>
Auch an Hochschulen erleben Personen, deren ethnisch-religiöse Abstammung nicht christlich-deutsch ist, täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend ethnisch deutsche Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dabei sollten wir nicht nur uns und unsere Strukturen kritisch hinterfragen, sondern auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern, dies ebenfalls zu tun. Wir müssen Personen mit rassistisch verankerter Diskriminierungserfahrung und ihren Gruppen zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell ansehen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich insbesondere an nicht rassistisch marginalisierte Studierende richten. Konkret schlagen wir Awareness- und Empowerment-Kurse zum Themenbereich Rassismus vor. Dazu gehören könnten Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” Rassismus in der post-migrantischen Gesellschaft, anti-muslimischen Rassismus, Antisemitismus und “Allyship”, welche gleichzeitig Verständnis für Diskriminierungsverhältnisse, wie auch das Bewusstsein von Chritical Whiteness und Allyship fördern. Diese Workshops sollen im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen verankert werden. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle über das momentan gesetzliche Minimum hinaus, ebenso wie antirassistische Schulungsangebote für Lehrende und Verwaltungsangestellte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Eine gerechte Aufklärung rassistischer Vorfälle wird meistens durch Betroffene, Angehörige und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend für die fehlede intrinsische Motivation dieser Stellen. Polizeigewalt, Rassismus und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden: wir stellen uns an die Seite der Forderungen der Betroffenen, Angehörigen und Aktivist*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu &quot;Critical Whiteness&quot; und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen rassistisch marginalisierte Personen ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für nicht rassistisch diskriminierte Mitglieder leisten zu müssen.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade als überwiegend weiße Gruppe dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen und müssen rassistische Strukturen klar bennen und sie eben auch auf die Tagesordnung setzt. Gerade jetzt ist es von unabdingbarer Wichtigkeit laut für Gerechtigkeit zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Antrag wurde bereits auf der 51. BMV gestellt und wiederholt vertagt)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 18:04:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102176</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102176</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün BDV möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Sein Tod reiht sich ein in eine Liste von durch die deutsche Polizei hervorgerufenen Todesfällen, etwa der Oury Jallohs. Insbesondere schwarze und andere sichtlich ethnisch nicht-deutsche Personen erleben Polizeigewalt und -willkür auf hohen Graden. Wir stellen uns klar gegen das rassistische Profiling auf Basis von Hautfarbe oder Migrationshintergrund.<br><br>Auch an Hochschulen erleben Personen, deren ethnisch-religiöse Abstammung nicht christlich-deutsch ist, täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend ethnisch deutsche Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dabei sollten wir nicht nur uns und unsere Strukturen kritisch hinterfragen, sondern auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern, dies ebenfalls zu tun. Wir müssen Personen mit rassistisch verankerter Diskriminierungserfahrung und ihren Gruppen zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell ansehen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich insbesondere an nicht rassistisch marginalisierte Studierende richten. Konkret schlagen wir Awareness- und Empowerment-Kurse zum Themenbereich Rassismus vor. Dazu gehören könnten Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” Rassismus in der post-migrantischen Gesellschaft, anti-muslimischen Rassismus, Antisemitismus und “Allyship”, welche gleichzeitig Verständnis für Diskriminierungsverhältnisse, wie auch das Bewusstsein von Chritical Whiteness und Allyship fördern. Diese Workshops sollen im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen verankert werden. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für Lehrende und Verwaltungspersonal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Eine gerechte Aufklärung rassistischer Vorfälle wird meistens durch Betroffene, Angehörige und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend für die fehlede intrinsische Motivation dieser Stellen. Polizeigewalt, Rassismus und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden: wir stellen uns an die Seite der Forderungen der Betroffenen, Angehörigen und Aktivist*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu &quot;Critical Whiteness&quot; und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen rassistisch marginalisierte Personen ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für nicht rassistisch diskriminierte Mitglieder leisten zu müssen.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade als überwiegend weiße Gruppe dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen und müssen rassistische Strukturen klar bennen und sie eben auch auf die Tagesordnung setzt. Gerade jetzt ist es von unabdingbarer Wichtigkeit laut für Gerechtigkeit zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Antrag wurde bereits auf der 51. BMV gestellt und wiederholt vertagt)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 18:03:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102175</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün BDV möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Sein Tod reiht sich ein in eine Liste von durch die deutsche Polizei hervorgerufenen Todesfällen, etwa der Oury Jallohs. Insbesondere schwarze und andere sichtlich ethnisch nicht-deutsche Personen erleben Polizeigewalt und -willkür auf hohen Graden. Wir stellen uns klar gegen das rassistische Profiling auf Basis von Hautfarbe oder Migrationshintergrund.<br><br>Auch an Hochschulen erleben Personen, deren ethnisch-religiöse Abstammung nicht christlich-deutsch ist, täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend ethnisch deutsche Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dabei sollten wir nicht nur uns und unsere Strukturen kritisch hinterfragen, sondern auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern, dies ebenfalls zu tun. Wir müssen Personen mit rassistisch verankerter Diskriminierungserfahrung und ihren Gruppen zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell ansehen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich speziell an nicht rassistisch marginalisierte Studierende richten. Konkret schlagen wir vor Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” und “Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen zu verankern. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für Lehrende und Verwaltungspersonal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Eine gerechte Aufklärung rassistischer Vorfälle wird meistens durch Betroffene, Angehörige und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend für die fehlede intrinsische Motivation dieser Stellen. Polizeigewalt, Rassismus und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden: wir stellen uns an die Seite der Forderungen der Betroffenen, Angehörigen und Aktivist*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu &quot;Critical Whiteness&quot; und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen rassistisch marginalisierte Personen ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für nicht rassistisch diskriminierte Mitglieder leisten zu müssen.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade als überwiegend weiße Gruppe dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen und müssen rassistische Strukturen klar bennen und sie eben auch auf die Tagesordnung setzt. Gerade jetzt ist es von unabdingbarer Wichtigkeit laut für Gerechtigkeit zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Antrag wurde bereits auf der 51. BMV gestellt und wiederholt vertagt)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 18:03:32 +0200</pubDate>
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                        <title>A4: Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102174</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102174</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün BDV möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Sein Tod reiht sich ein in eine Liste von durch die deutsche Polizei hervorgerufenen Todesfällen, etwa der Oury Jallohs. Insbesondere schwarze und andere sichtlich ethnisch nicht-deutsche Personen erleben Polizeigewalt und -willkür auf hohen Graden. Wir stellen uns klar gegen das rassistische Profiling auf Basis von Hautfarbe oder Migrationshintergrund.<br><br>Auch an Hochschulen erleben Personen, deren ethnisch-religiöse Abstammung nicht christlich-deutsch ist, täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend ethnisch deutsche Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dafür sollten wir uns selbst zurücknehmen aber auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern. Wir müssen Personen mit rassistisch verankerter Diskriminierungserfahrung zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell setzen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich speziell an nicht rassistisch marginalisierte Studierende richten. Konkret schlagen wir vor Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” und “Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen zu verankern. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für Lehrende und Verwaltungspersonal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Eine gerechte Aufklärung rassistischer Vorfälle wird meistens durch Betroffene, Angehörige und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend für die fehlede intrinsische Motivation dieser Stellen. Polizeigewalt, Rassismus und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden: wir stellen uns an die Seite der Forderungen der Betroffenen, Angehörigen und Aktivist*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu &quot;Critical Whiteness&quot; und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen rassistisch marginalisierte Personen ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für nicht rassistisch diskriminierte Mitglieder leisten zu müssen.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade als überwiegend weiße Gruppe dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen und müssen rassistische Strukturen klar bennen und sie eben auch auf die Tagesordnung setzt. Gerade jetzt ist es von unabdingbarer Wichtigkeit laut für Gerechtigkeit zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Antrag wurde bereits auf der 51. BMV gestellt und wiederholt vertagt)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 18:03:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Rassismus und Polizeigewalt benennen, bekämpfen und mit Opfern solidarisieren!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102173</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102173</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Campusgrün BDV möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Delegiertenversammlung von Campusgrün benennt vorherrschende rassistische Strukturen klar und solidarisiert sich mit den Opfern dieser Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Tod von Lorenz im April 2025 durch Polizeigewalt zeigt in aller Härte, wie dringend der Kampf gegen Rassismus und institutionelle Gewalt unsere politische Arbeit prägen muss. Auch an Hochschulen erleben Personen, deren ethnisch-religiöse Abstammung nicht christlich-deutsch ist, täglich Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Als überwiegend ethnisch deutsche Gruppe müssen wir unsere Privilegien stetig reflektieren und daraus lernen. Dafür sollten wir uns selbst zurücknehmen aber auch andere Hochschulgruppen, Universitätsleitungen und politische Handlungsträger*innen dazu auffordern. Wir müssen Personen mit rassistisch verankerter Diskriminierungserfahrung zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, ihre Forderungen in unsere politische Arbeit integrieren, unsere Privilegien nutzen um Diskriminierung und Rassismus abzubauen und unsere eigenen Perspektiven nicht als universell setzen. Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir an den Universitäten umfassende Angebote, die sich speziell an nicht rassistisch marginalisierte Studierende richten. Konkret schlagen wir vor Kurse zu den Themen “Critical Whiteness” und “Allyship” zum Beispiel im Rahmen der Allgemeinen Studien oder vergleichbaren Modulen zu verankern. Darüber hinaus müssen diversitätssensible Hochschulstrukturen geschaffen werden, etwa durch Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Diskriminierungsfälle und antirassistische Schulungen für Lehrende und Verwaltungspersonal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt ebenfalls bei der politischen Arbeit von CampusGrün auf Bundesebene und insbesondere gegenüber den zuständigen politischen Akteur*innen Deutschlands Rassismusproblem klar zu benennen. Eine gerechte Aufklärung rassistischer Vorfälle wird meistens durch Betroffene, Angehörige und Aktivist*innen eingefordert, dass Communities dies einfordern müssen und diese Aufklärung nicht von Seiten der Politik und Behörden kommt, ist bezeichnend für die fehlede intrinsische Motivation dieser Stellen. Polizeigewalt, Rassismus und rechte Strukturen in Institutionen müssen flächendeckend und öffentlich transparent aufgearbeitet werden: wir stellen uns an die Seite der Forderungen der Betroffenen, Angehörigen und Aktivist*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün verpflichtet sich zudem selbst, die eigene Organisation antirassistisch weiterzuentwickeln durch regelmäßige interne Workshops zu &quot;Critical Whiteness&quot; und Rassismuskritik, aktive Vernetzung und Zusammenarbeit mit antirassistischen Initiativen, die Berücksichtigung antirassistischer Perspektiven bei der Arbeit in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Schaffung von Räumen, in denen rassistisch marginalisierte Personen ihre Anliegen einbringen können, ohne Bildungsarbeit für nicht rassistisch diskriminierte Mitglieder leisten zu müssen.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade als überwiegend weiße Gruppe dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung nehmen und müssen rassistische Strukturen klar bennen und sie eben auch auf die Tagesordnung setzt. Gerade jetzt ist es von unabdingbarer Wichtigkeit laut für Gerechtigkeit zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Antrag wurde bereits auf der 51. BMV gestellt und wiederholt vertagt)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 18:02:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Keine Militarisierung unserer Unis - Zivilklauseln stärken!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102172</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102172</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Campusgrün BDV möge beschließen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>“Wir als Campusgrün - Grüne Hochschulgruppen e. V. stehen klar für friedliche und zivile Hochschulen ein. Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen sollen ausschließlich auf diese Zwecke ausgerichtet sein. Wir lehnen grundsätzlich militärische Forschung ab. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Vor dem Hintergrund weltweiter geopolitischer Entwicklungen sehen wir einen Sinn in Forschung, die sich mit der Frage beschäftigt, wie wir unsere demokratische Gesellschaft schützen können. Dabei bleiben wir stets kritisch, da auch friedliche Schutzmaßnahmen indirekt zu einer militarisierten Gesellschaft beitragen, welche wiederum Auswirkungen auf Konfliktpotenziale haben.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wissenschaft an deutschen Hochschulen muss eine explizite Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben übernehmen. Daher rufen wir alle Hochschulen in Deutschland auf, sich eine Zivilklausel zu geben beziehungsweise bereits existierende Klauseln zu stärken.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein verantwortungsvoller Umgang mit “dual use” Forschung ist unabdingbar. Hierfür braucht es die Einsetzung von Ethik-Kommissionen, die sich dieser Thematik annehmen und sich mit betroffenen Forschungsvorhaben an den Hochschulen auseinandersetzen. Eine generelle verstärkte Verzahnung zwischen militärischer und ziviler Forschung lehnen wir ab.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die ausgerufene Zeitenwende, die Reform der Schuldenbremse und die neuen Haushaltspläne zeigen eine deutliche Verschiebung staatlicher Mittel hin zu militärischen Zwecken. Dies trifft zeitgleich auf Einsparungen der Länder bei der Hochschulfinanzierung. Damit Hochschulen nicht auf Drittmittel aus der Rüstungsindustrie oder auf öffentliche Fördergelder angewiesen sind, die an militärische Forschung geknüpft sind, braucht es neben einer starken Zivilklausel auch eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen statt eines Kahlschlags durch die gegenwärtigen Sparmaßnahmen. Die Bereitstellung von staatlichen Fördermitteln für militärische Forschung kritisieren wir vor diesem Hintergrund.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundeswehr sowie Unternehmen aus der Rüstungs-, Kriegs- und Verteidigungsindustrie </strong><strong>dürfen keine Werbung an Hochschulen machen. In studentischen Räumen erachten wir eine kritische Auseinandersetzung in Form von moderierten Diskussionsformaten als förderlich für die ausgewogene Meinungsbildung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>In allen hochschulinternen Gremien, die über diese Thematiken beraten und entscheiden, müssen Studierende aktiv eingebunden werden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir sehen Hochschulen als demokratische Institutionen an. Als solche kommt dem deutschen Wissenschaftssystem eine besondere Verantwortung für Frieden und internationale Zusammenarbeit zu. Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist der Militarisierung darf nicht in unser Hochschulsystem einkehren. Als Bundesvertretung grüner Hochschulgruppen machen wir uns dies zur Aufgabe. Der Bundesvorstand von Campusgrün - Grüne Hochschulgruppen e. V. wird daher beauftragt sich aktiv für diese Forderungen einzusetzen und unsere Positionierung in der Öffentlichkeit (Social Media Beiträge und Pressemitteilungen) sowie im Austausch mit allen Politiker*innen, offiziellen Amtsträger*innen sowie insbesondere gegenüber der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu vertreten und aktiv einzubringen. Der öffentliche Diskurs darf nicht ohne studentische Stimmen geführt werden.”</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Geld für Aufrüstung, die `freiwillige` Wehrpflicht, erhöhte Präsenz der Bundeswehr. Der in unserer Gesellschaft aufstrebende Zeitgeist des Militarismus macht auch vor der Hochschullandschaft keinen Stopp. In einer Zeit, in der Gelder gekürzt und an allen Ecken und Enden das Gespenst der Konsolidierung Hochschulen zu Einsparungen zwingt, sitzt das Geld in der Rüstungsindustrie lockerer denn je. Bestehende Zivilklauseln geraten vermehrt unter Beschuss, Forschungsvorhaben für die Bundeswehr und die Rüstungsindustrie werden verlockender. Dieser Antrag versucht eine erste inhaltliche Auseinandersetzung und Positionierung zu diesem Thema: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Universitäre Forschung und Lehre sollten ausschließlich auf zivile und friedliche Zwecke ausgerichtet sein. Als demokratische Institutionen, die unsere Gesellschaft maßgeblich mitprägen, fallen Hochschulen eine besondere Verantwortung für internationale Zusammenarbeit und eine friedliche Welt zu. Jegliche militärische Forschung kann dieser Verantwortung nie gerecht werden. Zivilklauseln sind also unabdingbar. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Viele per se nicht auf Krieg ausgerichtete Forschung (z.B. im Bereich der KI, Robotik oder Quantencomputing) können auch für militärische Zwecke verwendet. Um den Innovations-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland nicht ausbremsen, braucht es in Bezug auf Dual Use Forschung einen differenzierteren Blick. Einen verantwortungsvollen Umgang und strenge Kontrolle jener Forschungsvorhaben und -ergebnisse muss also gegeben sein. Eine generelle stärkere Verzahnung zwischen ziviler und militärischer Forschung, wie vom BMFTR gewünscht, gilt es aber abzulehnen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Um den verstärkten finanziellen Anreizen aus privatwirtschaftlichen und staatlich bereitstehenden Fördermitteln für militärische Forschung widerstehen zu können, braucht es eine Ausfinanzierung der Hochschulen. Der Kahlschlag in der Hochschullandschaft muss gestoppt werden. Die Drittmittelabhängigkeit stellt eine große Gefahr für Zivilklauseln dar. Staatliche Fördergelder, die Forschung und Innovation politisch hin zu mehr militärischer Forschung steuern sollen, wiedersprechen den bisher argumentierten Standpunkten und müssen kritisiert werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist der Militarisierung darf nicht in unser Hochschulsystem einkehren. Um dies gewährleisten zu können, ist es unvereinbar, universitäre Räume und Präsenz an Militär sowie Unternehmen aus der Rüstungs-, Kriegs- und Verteidigungsindustrie zu geben. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Diskussion, welche Rolle Hochschulen in der durch den Russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eingeläuteten &quot;Zeitenwende&quot; einnehmen sollen, nimmt Fahrt auf. Als politischer Bundesverband grüner Hochschulgruppen müssen wir eine Positionierung zu dieser wissenschaftspolitischen Fragestellung finden. Der Diskurs darf nicht ohne uns geführt werden. </strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 17:40:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä9 zu A3: Keine Militarisierung unserer Unis - Zivilklauseln stärken!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/keine-militarisierung-unserer-unis-zivilklauseln-starken-28486/105986</link>
                        <author>Christopher Hamm (GHG Regensburg)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/keine-militarisierung-unserer-unis-zivilklauseln-starken-28486/105986</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57459_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 949 bis 950 einfügen:</h4><div><p>Deutschland auf, sich eine Zivilklausel zu geben beziehungsweise bereits existierende Klauseln zu stärken.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br><strong>Die Möglichkeit jeder Hochschule, sich eine Zivilklausel geben zu können, sehen wir als integralen Teil der Wissenschafts- und Gewissensfreiheit im Sinne des Grundgesetzes. Hieraus folgt ein Nichtsverbotsgebot von Zivilklauseln durch allgemeine Gesetze auf Landesebene; ein solches Verbot wie in Bayern ist klar abzulehnen. Im Interesse der Subsidiarität sollte die tiefstmögliche Ebene mit der Regelung von Zivilklauseln betraut werden. Der Diskurs an den jeweiligen Hochschulen sensibilisiert zusätzlich für diese Thematik und erfordert, alle verschiedenen Statusgruppen zu beteiligen.</strong></ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 17:29:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä8 zu A3: Keine Militarisierung unserer Unis - Zivilklauseln stärken!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102171/amendment/105983</link>
                        <author>Alisa Draken</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102171/amendment/105983</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57459_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3118 bis 3119 einfügen:</h4><div><p>ausschließlich auf diese Zwecke ausgerichtet sein. Wir lehnen grundsätzlich militärische Forschung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Hochschulen, die darauf abzielt Menschen schaden hinzuzufügen, </ins>ab. </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 16:59:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu A3: Keine Militarisierung unserer Unis - Zivilklauseln stärken!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102172/amendment/105981</link>
                        <author>Annika (GHG Aachen)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102172/amendment/105981</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57459_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3165 bis 3166 einfügen:</h4><div><p>ausschließlich auf diese Zwecke ausgerichtet sein. Wir lehnen grundsätzlich militärische Forschung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">an Hochschulen </ins>ab. </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>erfolgte schon mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 16:49:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Keine Militarisierung unserer Unis - Zivilklauseln stärken!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102171</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102171</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Campusgrün BDV möge beschließen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>“Wir als Campusgrün - Grüne Hochschulgruppen e. V. stehen klar für friedliche und zivile Hochschulen ein. Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen sollen ausschließlich auf diese Zwecke ausgerichtet sein. Wir lehnen grundsätzlich militärische Forschung ab. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Vor dem Hintergrund weltweiter geopolitischer Entwicklungen sehen wir einen Sinn in Forschung, die sich mit der Frage beschäftigt, wie wir unsere demokratische Gesellschaft schützen können. Dabei bleiben wir stets kritisch, da auch friedliche Schutzmaßnahmen indirekt zu einer militarisierten Gesellschaft beitragen, welche wiederum Auswirkungen auf Konfliktpotenziale haben.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wissenschaft an deutschen Hochschulen muss eine explizite Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben übernehmen. Daher rufen wir alle Hochschulen in Deutschland auf, sich eine Zivilklausel zu geben beziehungsweise bereits existierende Klauseln zu stärken.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein verantwortungsvoller Umgang mit “dual use” Forschung ist unabdingbar. Hierfür braucht es die Einsetzung von Ethik-Kommissionen, die sich dieser Thematik annehmen und sich mit betroffenen Forschungsvorhaben an den Hochschulen auseinandersetzen. Eine generelle verstärkte Verzahnung zwischen militärischer und ziviler Forschung lehnen wir ab.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die ausgerufene Zeitenwende, die Reform der Schuldenbremse und die neuen Haushaltspläne zeigen eine deutliche Verschiebung staatlicher Mittel hin zu militärischen Zwecken. Dies trifft zeitgleich auf Einsparungen der Länder bei der Hochschulfinanzierung. Damit Hochschulen nicht auf Drittmittel aus der Rüstungsindustrie oder auf öffentliche Fördergelder angewiesen sind, die an militärische Forschung geknüpft sind, braucht es neben einer starken Zivilklausel auch eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen statt eines Kahlschlags durch die gegenwärtigen Sparmaßnahmen. Die Bereitstellung von staatlichen Fördermitteln für militärische Forschung kritisieren wir vor diesem Hintergrund.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Bundeswehr sowie Unternehmen aus der Rüstungs-, Kriegs- und Verteidigungsindustrie sollen keine Räume und Präsenz, beispielsweise in Form von Vorträgen, Diskussionsformaten, Karriemessen oder Werbung, an Hochschulen zur Verfügung gestellt werden dürfen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>In allen hochschulinternen Gremien, die über diese Thematiken beraten und entscheiden, müssen Studierende aktiv eingebunden werden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir sehen Hochschulen als demokratische Institutionen an. Als solche kommt dem deutschen Wissenschaftssystem eine besondere Verantwortung für Frieden und internationale Zusammenarbeit zu. Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist der Militarisierung darf nicht in unser Hochschulsystem einkehren. Als Bundesvertretung grüner Hochschulgruppen machen wir uns dies zur Aufgabe. Der Bundesvorstand von Campusgrün - Grüne Hochschulgruppen e. V. wird daher beauftragt sich aktiv für diese Forderungen einzusetzen und unsere Positionierung in der Öffentlichkeit (Social Media Beiträge und Pressemitteilungen) sowie im Austausch mit allen Politiker*innen, offiziellen Amtsträger*innen sowie insbesondere gegenüber der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu vertreten und aktiv einzubringen. Der öffentliche Diskurs darf nicht ohne studentische Stimmen geführt werden.”</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Geld für Aufrüstung, die `freiwillige` Wehrpflicht, erhöhte Präsenz der Bundeswehr. Der in unserer Gesellschaft aufstrebende Zeitgeist des Militarismus macht auch vor der Hochschullandschaft keinen Stopp. In einer Zeit, in der Gelder gekürzt und an allen Ecken und Enden das Gespenst der Konsolidierung Hochschulen zu Einsparungen zwingt, sitzt das Geld in der Rüstungsindustrie lockerer denn je. Bestehende Zivilklauseln geraten vermehrt unter Beschuss, Forschungsvorhaben für die Bundeswehr und die Rüstungsindustrie werden verlockender. Dieser Antrag versucht eine erste inhaltliche Auseinandersetzung und Positionierung zu diesem Thema: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Universitäre Forschung und Lehre sollten ausschließlich auf zivile und friedliche Zwecke ausgerichtet sein. Als demokratische Institutionen, die unsere Gesellschaft maßgeblich mitprägen, fallen Hochschulen eine besondere Verantwortung für internationale Zusammenarbeit und eine friedliche Welt zu. Jegliche militärische Forschung kann dieser Verantwortung nie gerecht werden. Zivilklauseln sind also unabdingbar. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Viele per se nicht auf Krieg ausgerichtete Forschung (z.B. im Bereich der KI, Robotik oder Quantencomputing) können auch für militärische Zwecke verwendet. Um den Innovations-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland nicht ausbremsen, braucht es in Bezug auf Dual Use Forschung einen differenzierteren Blick. Einen verantwortungsvollen Umgang und strenge Kontrolle jener Forschungsvorhaben und -ergebnisse muss also gegeben sein. Eine generelle stärkere Verzahnung zwischen ziviler und militärischer Forschung, wie vom BMFTR gewünscht, gilt es aber abzulehnen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Um den verstärkten finanziellen Anreizen aus privatwirtschaftlichen und staatlich bereitstehenden Fördermitteln für militärische Forschung widerstehen zu können, braucht es eine Ausfinanzierung der Hochschulen. Der Kahlschlag in der Hochschullandschaft muss gestoppt werden. Die Drittmittelabhängigkeit stellt eine große Gefahr für Zivilklauseln dar. Staatliche Fördergelder, die Forschung und Innovation politisch hin zu mehr militärischer Forschung steuern sollen, wiedersprechen den bisher argumentierten Standpunkten und müssen kritisiert werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist der Militarisierung darf nicht in unser Hochschulsystem einkehren. Um dies gewährleisten zu können, ist es unvereinbar, universitäre Räume und Präsenz an Militär sowie Unternehmen aus der Rüstungs-, Kriegs- und Verteidigungsindustrie zu geben. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Diskussion, welche Rolle Hochschulen in der durch den Russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eingeläuteten &quot;Zeitenwende&quot; einnehmen sollen, nimmt Fahrt auf. Als politischer Bundesverband grüner Hochschulgruppen müssen wir eine Positionierung zu dieser wissenschaftspolitischen Fragestellung finden. Der Diskurs darf nicht ohne uns geführt werden. </strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 16:32:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Keine Militarisierung unserer Unis - Zivilklauseln stärken!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102170</link>
                        <author>CampusGrün Münster (dort beschlossen am: 28.04.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102170</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Campusgrün BDV möge beschließen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>“Wir als Campusgrün - Grüne Hochschulgruppen e. V. stehen klar für friedliche und zivile Hochschulen ein. Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen sollen ausschließlich auf diese Zwecke ausgerichtet sein. Wir lehnen grundsätzlich militärische Forschung ab. Wissenschaft an deutschen Hochschulen muss eine explizite Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben übernehmen. Daher rufen wir alle Hochschulen in Deutschland auf, sich eine Zivilklausel zu geben beziehungsweise bereits existierende Klauseln zu stärken.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein verantwortungsvoller Umgang mit “dual use” Forschung ist unabdingbar. Hierfür braucht es die Einsetzung von Ethik-Kommissionen, die sich dieser Thematik annehmen und sich mit betroffenen Forschungsvorhaben an den Hochschulen auseinandersetzen. Eine generelle verstärkte Verzahnung zwischen militärischer und ziviler Forschung lehnen wir ab.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die ausgerufene Zeitenwende, die Reform der Schuldenbremse und die neuen Haushaltspläne zeigen eine deutliche Verschiebung staatlicher Mittel hin zu militärischen Zwecken. Dies trifft zeitgleich auf Einsparungen der Länder bei der Hochschulfinanzierung. Damit Hochschulen nicht auf Drittmittel aus der Rüstungsindustrie oder auf öffentliche Fördergelder angewiesen sind, die an militärische Forschung geknüpft sind, braucht es neben einer starken Zivilklausel auch eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen statt eines Kahlschlags durch die gegenwärtigen Sparmaßnahmen. Die Bereitstellung von staatlichen Fördermitteln für militärische Forschung kritisieren wir vor diesem Hintergrund.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Bundeswehr sowie Unternehmen aus der Rüstungs-, Kriegs- und Verteidigungsindustrie sollen keine Räume und Präsenz, beispielsweise in Form von Vorträgen, Diskussionsformaten, Karriemessen oder Werbung, an Hochschulen zur Verfügung gestellt werden dürfen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>In allen hochschulinternen Gremien, die über diese Thematiken beraten und entscheiden, müssen Studierende aktiv eingebunden werden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir sehen Hochschulen als demokratische Institutionen an. Als solche kommt dem deutschen Wissenschaftssystem eine besondere Verantwortung für Frieden und internationale Zusammenarbeit zu. Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist der Militarisierung darf nicht in unser Hochschulsystem einkehren. Als Bundesvertretung grüner Hochschulgruppen machen wir uns dies zur Aufgabe. Der Bundesvorstand von Campusgrün - Grüne Hochschulgruppen e. V. wird daher beauftragt sich aktiv für diese Forderungen einzusetzen und unsere Positionierung in der Öffentlichkeit (Social Media Beiträge und Pressemitteilungen) sowie im Austausch mit allen Politiker*innen, offiziellen Amtsträger*innen sowie insbesondere gegenüber der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu vertreten und aktiv einzubringen. Der öffentliche Diskurs darf nicht ohne studentische Stimmen geführt werden.”</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Geld für Aufrüstung, die `freiwillige` Wehrpflicht, erhöhte Präsenz der Bundeswehr. Der in unserer Gesellschaft aufstrebende Zeitgeist des Militarismus macht auch vor der Hochschullandschaft keinen Stopp. In einer Zeit, in der Gelder gekürzt und an allen Ecken und Enden das Gespenst der Konsolidierung Hochschulen zu Einsparungen zwingt, sitzt das Geld in der Rüstungsindustrie lockerer denn je. Bestehende Zivilklauseln geraten vermehrt unter Beschuss, Forschungsvorhaben für die Bundeswehr und die Rüstungsindustrie werden verlockender. Dieser Antrag versucht eine erste inhaltliche Auseinandersetzung und Positionierung zu diesem Thema: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Universitäre Forschung und Lehre sollten ausschließlich auf zivile und friedliche Zwecke ausgerichtet sein. Als demokratische Institutionen, die unsere Gesellschaft maßgeblich mitprägen, fallen Hochschulen eine besondere Verantwortung für internationale Zusammenarbeit und eine friedliche Welt zu. Jegliche militärische Forschung kann dieser Verantwortung nie gerecht werden. Zivilklauseln sind also unabdingbar. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Viele per se nicht auf Krieg ausgerichtete Forschung (z.B. im Bereich der KI, Robotik oder Quantencomputing) können auch für militärische Zwecke verwendet. Um den Innovations-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland nicht ausbremsen, braucht es in Bezug auf Dual Use Forschung einen differenzierteren Blick. Einen verantwortungsvollen Umgang und strenge Kontrolle jener Forschungsvorhaben und -ergebnisse muss also gegeben sein. Eine generelle stärkere Verzahnung zwischen ziviler und militärischer Forschung, wie vom BMFTR gewünscht, gilt es aber abzulehnen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Um den verstärkten finanziellen Anreizen aus privatwirtschaftlichen und staatlich bereitstehenden Fördermitteln für militärische Forschung widerstehen zu können, braucht es eine Ausfinanzierung der Hochschulen. Der Kahlschlag in der Hochschullandschaft muss gestoppt werden. Die Drittmittelabhängigkeit stellt eine große Gefahr für Zivilklauseln dar. Staatliche Fördergelder, die Forschung und Innovation politisch hin zu mehr militärischer Forschung steuern sollen, wiedersprechen den bisher argumentierten Standpunkten und müssen kritisiert werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist der Militarisierung darf nicht in unser Hochschulsystem einkehren. Um dies gewährleisten zu können, ist es unvereinbar, universitäre Räume und Präsenz an Militär sowie Unternehmen aus der Rüstungs-, Kriegs- und Verteidigungsindustrie zu geben. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Diskussion, welche Rolle Hochschulen in der durch den Russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eingeläuteten &quot;Zeitenwende&quot; einnehmen sollen, nimmt Fahrt auf. Als politischer Bundesverband grüner Hochschulgruppen müssen wir eine Positionierung zu dieser wissenschaftspolitischen Fragestellung finden. Der Diskurs darf nicht ohne uns geführt werden. </strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 16:25:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu A7: Gegen Gazaoffensive und Kriegsverbrechen!</title>
                        <link>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102166/amendment/105979</link>
                        <author>Vorstand (dort beschlossen am: 09.05.2026)</author>
                        <guid>https://cg53.antragsgruen.de/cg53/motion/102166/amendment/105979</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57459_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1132 bis 1136:</h4><div><p>Terror,<br>Annexion und Vertreibung. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Stattdessen sagen wir "Ja" zu Solidarität mit<br>den Palästinenser*innen, und den Israelis, die sich für Menschenrechte<br>und Rechtsstaatlichkeit einsetzen.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir solidarisieren uns mit allen Leidtragenden in Palästina und Israel.</ins> Wir fordern einen Waffenstillstand<br>und einen Waffenlieferungsstopp an Staaten, die Kriegsverbrechen</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 15:52:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>