grammatikale Fehler korrigiert
| Antrag: | Gegen neoliberale Regelstudienzeiten. Für mehr Individualität im Studium! |
|---|---|
| Antragsteller*in: | CampusGrün (dort beschlossen am: 09.05.2026) |
| Status: | Angenommen |
| Eingereicht: | 09.05.2026, 15:15 |
| Antrag: | Gegen neoliberale Regelstudienzeiten. Für mehr Individualität im Studium! |
|---|---|
| Antragsteller*in: | CampusGrün (dort beschlossen am: 09.05.2026) |
| Status: | Angenommen |
| Eingereicht: | 09.05.2026, 15:15 |
grammatikale Fehler korrigiert
Die Delegiertenversammlung von Campusgrün möge beschließen:
“Ursprünglich als studierendenfreundlicher Rechtsanspruch konzipiert, um nicht
während des Studiums die Streichung des Studiengangs befürchten zu müssen, dient
die Regelstudienzeit heute zunehmend als Instrument politischer Steuerung und
neoliberaler Optimierung. Die normative Umdeutung hin zu einem Maßstab für
‚richtiges‘ oder ‚falsches‘ Studieren führt zu finanziellen und psychischen
Belastungen sowie gesellschaftlicher Stigmatisierung. Dies gilt es zu
kritisieren. Wer länger studiert, gilt als „zu langsam“, was insbesondere durch
das BAföG-System sanktioniert wird. Die Lebensrealität vieler Studierender
findet dabei kaum Berücksichtigung. Idealisierte Bedingungen fürs Studium
scheitern tagtäglich an überfüllten Lehrveranstaltungen, Lohnarbeit zur
Finanzierung des Lebensunterhalts, psychischen Belastungen, gesundheitlichen
Einschränkungen oder Care-Arbeit. Dennoch wird die Regelstudienzeit als Maßstab
gesetzt, obwohl nur etwa jede dritte Person ihr Bachelorstudium innerhalb dieser
Zeit abschließt.
Es braucht eine nachhaltige strukturelle Neuausrichtung der
Studienzeitregelungen und einen klaren Bruch mit der Funktion der
Regelstudienzeit als Druckmittel.
Als CampusGrün fordern wir:
Der Bundesvorstand wird beauftragt, diese Positionen aktiv in die politische
Arbeit von CampusGrün einzubringen. Insbesondere soll er: